Grosstädi
Bisch älter, ja scho sächzgi gsii
hesch gärn chli Rueh und gärn chli Wii
doch jetz chund öppis uff dich zue
mid wenig Haar und chlinä Schueh
äs chlises Gschöpf mit Geuferlädi
wo seid a diär, bisch mii Grosstädi
du bisch glücklich und voll Schtolz
über’s eigeni Familiäholz
zweitrangig sind jetz Rueh und Wii
du wotsch dä bescht Grosstädi sii.
Keine Kommentare Geschrieben am 18. 02. 2009.
Goldau „üses Dorf“
Verbii sind scho zweihundert Jahr
drumm tänkt mer nümmä a diä Gfahr
vum Bärg wo s’alt Dorf zueteckt het
vu imm wird hüt fascht nümmä gret
mid Schtei wo sind mit abächo
hed mer ä Buu i Aagriff gnoh
d’Pfarrchilä mid Turm ganz höch und breit
und hed sii am Härzä Jesu gweiht
zmizt im Dorf ä Platz nu isch
aazluegä wenä Tintäfisch
de Bahnhof mid de vilä Gleisä
wo füehrid eim uff schöni Reisä
im Hinderdorf da isch äs Gländ
wo alli Chind gärn anäwänd
chasch Bärä gseh und Schteibock mängä
Mufflon und Hirschä gar aalängä
i d’Tännmatt schtellt mer Hüser drii
ûnd is Chrähli d’Induschtrii.
Uff d’Rigi cha mer mid de Bahn
sii schtiigt detufä Zahn um Zahn
üses Dorf ghört zur Gmeind Arth
we s’Nachberdörfli Oberarth.
Ich sägs a jedem ganz genau
bi gärä daa,im Dorf Goldau.
Keine Kommentare Geschrieben am 18. 02. 2009.
Geburt
Das Schönste auf Erden
ist Mutter zu werden
oder Vater zu sein
dem Kindelein
Keine Kommentare Geschrieben am 18. 02. 2009.
Früehlig
De Winter isch scho ganz verbii
de Früehlig fahrt jetz richtig ii
Täg sind länger, chürzer d’Nacht
d’Forsiziä i voller Pracht.
Schwalbä cha mer wider gseh
da und det scho dussä s’Veh.
D’Bäum sind gragletvollä Blüetä
Vögel sind am Eier brüetä.
zich diä Düft vum Früehlig ii
de gar glii isch är verbii.
Keine Kommentare Geschrieben am 18. 02. 2009.
Deutschland
Man denkt im ersten Augenblick
an Fussball und an Politik
an die bayrischen Bierebrauer
und an die Berliner Mauer
Keine Kommentare Geschrieben am 18. 02. 2009.
Der Hahn
Der Hahn beglückt ein jedes Huhn
viel anderes hat er nicht zu tun
doch wehe,wenn er nicht mehr kann
dann nehmen ihn die Hühner dran.
Keine Kommentare Geschrieben am 18. 02. 2009.
Das Huhn
Scheint das neue Tageslicht
einem Huhne ins Gesicht
wird sich dieses schnell bewegen
und schon bald sein Eilein legen.
dann zum Erfolg ein wenig gackern
gleich ist’s genug für heut mit rackern
Keine Kommentare Geschrieben am 18. 02. 2009.
Beobachter
Hast du einem Freund vertraut
und unabsichtlich Mist gebaut
irgend etwas unterschrieben
Probleme, weil du hinterblieben
Finanzen drücken noch und noch
fällst dadurch in ein tiefes Loch
man berät dich ziemlich schlecht
über s’neue Nachbarrecht
die Justiz hat dich am Kragen
dadurch Zweifel an dir nagen
du kannst es immer noch nicht fassen
fristlos hat man dich entlassen
das alles und noch vieles mehr
belastet viele Leute sehr
du wünschst dir, das es geht nach Plan
drumm ruf doch den “ Beobachter “ an.
Keine Kommentare Geschrieben am 18. 02. 2009.